Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes und in ihrer Wirksamkeit bestätigtes Therapieverfahren. Im Rahmen einer Verhaltenstherapie beschäftigen wir uns nicht nur mit sichtbarem, sondern auch mit „unsichtbarem“ Verhalten – also inneren Prozessen, dem Denken und Fühlen. Dabei ist es zunächst wichtig, wie das Verhalten, was Ihnen heute Probleme bereitet, entstanden ist – meist zur Bewältigung einer schwierigen (Lebens-)Situation. Die einstige Lösung kann heute zu Schwierigkeiten führen und einen Wunsch zur Veränderung auslösen.

Wir werden gemeinsam realistische Ziele festlegen und hilfreiche Möglichkeiten zur Bewältigung erarbeiten. Diese werden wir ganz konkret einüben, nicht nur in den Sitzungen. Dabei ist mir Transparenz und eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung wichtig: Sie sollen immer wissen, was wir gerade tun und warum. Sie haben immer die Kontrolle darüber, ob und wie wir etwas Neues wagen. Daraus können dann Werkzeuge entstehen, die Ihnen auch über die Therapiezeit hinaus zur Verfügung stehen und so langfristige Veränderungen ermöglichen.

Neben den verhaltenstherapeutischen Methoden nutze ich in meiner Arbeit Elemente der Schematherapie nach Young sowie der Akzeptanz- und Commitmenttherapie nach Hayes.

Gruppentherapie

Ich werde ab Herbst/Winter 2021 einen Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit auf die Gruppentherapie legen. Voraussichtlich wird es Gruppenangebote zunächst zu den Themen Depression, Angst, Selbstwert und soziale Kompetenz geben.

In vorausgehenden Sprechstunden werden wir klären, ob dieses Angebot für Sie in Frage kommt und zu Ihnen passt. In probatorischen Sitzungen werden wir dann gemeinsam Ihr persönliches Störungsmodell erstellen und die Therapieziele festlegen, die Sie in der Gruppe verfolgen möchten.

Es wird außerdem vorab eine sogenannte Basisgruppe geben, in der Sie in die Gruppentherapie bei mir einmal hineinschnuppern können.

Die Gruppentermine werden immer zwischen 10 und 14 Uhr liegen.

 

Behandlungsspektrum

  • Ängste und Phobien (z.B. Panikstörung, generalisierte Angst, soziale Ängste)
  • Depressionen
  • Traumafolgestörungen (z.B. posttraumatische Belastungsstörung)
  • Zwangsstörungen
  • Essstörungen (z.B. Anorexie, Bulimie, Binge Eating)
  • Suchterkrankungen (Alkohol, illegale Drogen)
  • Schmerzstörungen und chronische Schmerzen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Psychische Störungen auf Grund körperlicher Erkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Burnout, Stress
  • Schlafstörungen